Mein Morgen beginnt mit der mobilen Suche

Mein Morgen beginnt mit der mobilen Suche
Es ist 7 Uhr morgens und ich sitze mit meinem Kaffee vor dem Laptop. Heute nehme ich mir vor, endlich herauszufinden, warum meine Website auf dem Handy so schlecht rankt. Gestern Abend habe ich in der Google Search Console gesehen, dass 84 Prozent meiner Besucher vom Smartphone kommen, aber die Absprungrate liegt bei 67 Prozent. Das muss sich ändern.

Zuerst öffne ich Googles Mobile-Friendly Test und gebe meine URL ein. Das Tool zeigt mir sofort drei Probleme: Text zu klein, Elemente zu nah beieinander, viewport nicht gesetzt. Klingt technisch, ist aber eigentlich simpel. Ich öffne meine style.css und füge die viewport-meta-tag in den Header ein. Zehn Minuten Arbeit.

Um 9 Uhr schaue ich mir die Ladegeschwindigkeit an. PageSpeed Insights sagt mir, dass meine Bilder viel zu groß sind. Ein Headerbild hat 2,4 MB. Ich komprimiere alle Bilder mit TinyPNG und konvertiere sie zu WebP. Die Ladezeit fällt von 8,3 auf 2,1 Sekunden.

Mittags teste ich die Navigation auf meinem eigenen Handy. Die Buttons sind wirklich winzig. Mein Daumen trifft ständig den falschen Link. Ich erhöhe die Mindestgröße auf 48 Pixel und füge mehr Abstand dazu. Das Menü klappt jetzt ordentlich auf und zu.

Am Nachmittag beschäftige ich mich mit strukturierten Daten. Ich füge Schema-Markup für meine Artikel hinzu, damit Google die Inhalte besser versteht. Das dauert länger als gedacht, aber das Rich Results Test Tool zeigt grüne Häkchen.

Abends checke ich nochmal alles auf drei verschiedenen Geräten. iPhone, Samsung, ein altes Huawei. Funktioniert. Nicht perfekt, aber hundertmal besser als heute Morgen. Mobile SEO ist kein Hexenwerk. Es sind viele kleine Schritte, die zusammen einen Unterschied machen.